Unternehmenskauf und Unternehmensverkauf
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Zukunftssicherung im Mineralölhandel durch Kooperation
Kanzlei Schäfer・ Valerio
➢ 1995 gegründet
➢ Seit 2003 ausschließlich im Energiehandel tätig
➢ Schwerpunkte: Energiesteuerrecht. Überfüll- und Befüllschäden, Forderungsmanagement, Insolvenzanfechtung, Unternehmenskäufe und – verkäufe im Energiehandel
➢ Dreizehn Mitarbeiter, darunter drei Berufsträger
Schäfer Unternehmensvermittlungen GbR
➢ 2016 gegründet
➢ „betriebswirtschaftliche Komponente zur Kanzlei“
➢ Vermittlung von Käufern im Unternehmensverkauf
➢ Identifikation und Ansprache von Unternehmen beim Unternehmenszukauf
Rahmenbedingungen im Energiehandel
➢ Marktvolumen für HEL ist fallend
➢ Politische Rahmenbedingungen latent negativ
➢ AVwS und TRwS 791 wirkt negativ
➢ TRwS 791 Teil 2 wird Kunden eventuell veranlassen auf andere Heizformen zu wechseln
➢ „Deutschland macht plus“ wird das in der zweiten Auflage auch nicht rausreißen
➢ Unternehmen unter einer Größenordnung von 25.000 bis 30.000 m³ HEL und DK (ohne DK-Großpartien) sind mittel- bis langfristig nicht mehr rentabel
➢ 2014 Rückgang: HEL-15,2%; DK+2,1%; OK+0,6%
➢ 2015 Rückgang: HEL-4,0 %; DK+3,3%; OK-1,6%
➢ 2016 Rückgang: HEL-2,3 %; DK+4,5%; OK+0,2%
➢ 31.07.2017: HEL+2,4 %; DK+3,7%;
OK+2,7%
➢ Befüllstand der Tanks: immer noch ordentlich

Diversifizierung
Tankstellen: mittelfristig gut
Schmierstoffe: mittel- und langfristig gut
Gashandel: mittelfristig geringer Ertrag
Stromhandel: kaum Ertrag möglich
Pellethandel: weiter leicht steigend, aber auch unter Preisdruck und fallenden Margen
Scheitholz: lokal unterschiedlich und Nischenprodukt
Speicherstrom: in der Zukunft bei neuen Speicheroptionen interessant
Energiedienstleistungen
Aber in allen Fällen mit der weiteren Aktivität als Mineralölhändler verbunden
Hier bedarf es zur Erhaltung der Menge gegebenenfalls des Zukaufs
Es bieten sich Kooperationen mit dem mittel- bis langfristigem Ziel der Zusammenführung an.
Kooperationskandidaten:
Händler mit ausschließlich HEL vertreiben und unter 10.000 m³ liegen, können bald in Liquiditätsschwierigkeiten geraten. Dies wird durch notwendige Investitionen noch begünstigt.
➢ Im Fokus stehen die potentiellen „Problemhändler“ kleiner 10.000 m³
oder
➢ solche Unternehmen ohne Nachfolger
Worauf legen Sie in einem solchen Fall wert?
These zu Kooperationskandidaten:
➢ Unternehmen, die von einem Inhaber, der altersbedingt und aus Mangel an Perspektive und/oder Nachfolgern daran denkt, aufzugeben, sind schlechter als
➢ aktive Unternehmen von einem Unternehmer, der zwar langfristig keine Perspektive hat, aber mittelfristig auch alleine überleben würde.
➢ Aber auch Unternehmer, die zeitnah in den Ruhestand gehen, achten darauf, was mit ihren Kunden passiert und wie die Sache weitergehen soll.
Herangehensweise:
Wie identifizieren Sie solche Kooperationskandidaten und wie gehen Sie dabei vor?
➢ Warten, bis einer auf Sie zukommt?
➢ Ansprache der z.B. durch Belieferung bekannten Unternehmen?
➢ Regelmäßiger Kontakt zu Barfeld etc.?
➢ Allgemeine Werbung – und wenn wie?
➢ Rundbrief / Anzeige im Brennstoffspiegel?
➢ Gezielte Ansprache?
Wo drückt den Kollegen der Schuh?
➢ Logistik und Fahrzeugtechnik
➢ Fixkosten Fahrzeug/Fahrer zur Menge
➢ Versorgungssituation/Sicherheiten bei Vorlieferant
➢ Keine Lust auf Administration insbesondere Rechnungswesen und Mahnwesen
➢ Unternehmer als Fahrer fällt weg
Argumente für Sie
➢ Versorgung und Betreuung der Kunden
➢ Schlüssiges Konzept der Belieferung und Fortführung
➢ Zukunft und Sicherheit für die Mitarbeiter
➢ Überzeugende Lösungen, die die Kooperationspartner – zumindest in einer Übergangszeit – mittragen können
➢ Chemie mit dem Kooperationspartner
➢ Eigenes Umfeld, in dem der Kooperationspartner weiter agiert
➢ Bei Verkauf: Kaufpreis
Angebot an den Kooperationspartner
Man macht an den Händler ein Angebot zur “strategischen“ Zusammenarbeit
➢ Hervorheben des Nutzens für den Kunden
➢ Kollege muss den Kunden noch als seinen Kunden sehen und bearbeiten können, selbst wenn es nicht mehr seiner ist
➢ Abnahme der Problembereiche oder derer, auf die der Kollege keine Lust hat
➢ Kollege muss das machen können, was er gut kann und was ihm Spaß macht
➢ Kollege muss finanziell fair abgesichert sein
Möglichkeiten der Kooperation
Ziel ist es, den Kollegen an das Unternehmen zu binden. Die Möglichkeiten sind vielfältig. Das Ziel ist langfristig.
➢ Kollege verkauft und fährt aus. Belieferung durch Übernehmer. Verteilung VK – EK – Vorfracht – Fracht und dann Verteilungsmaßstab.
➢ Reine Verkäufertätigkeit gegen Provision
➢ Getrennte Unternehmen und Kooperation bei Ausfuhr, Lager und Beschaffung
Kooperationen mehrerer Händler in bestimmten Bereichen
Ausfuhrkooperation
➢ Vier Händler in angrenzenden und überlappenden Regionen schließen sich zusammen
➢ Gründung einer Logistik-GmbH
➢ Einbringung der Fahrzeuge in die GmbH
➢ GmbH macht die Dispo und organisiert die Ausfuhr
➢ GmbH übernimmt die Fahrer als Arbeitnehmer
➢ Ausfuhren werden nach einer Frachttabelle an die Händler verrechnet
Vorteile:
➢ Es wird so ein Ausfuhrvolumen von etwa 50.000 m³ geschaffen
➢ Von 8 TkW wird auf 6 TkW reduziert
➢ Lagerversorgung über Spedition
➢ Es wird auf 7 Fahrer reduziert
Nachteil:
➢ Die Kundenbedienung binnen Stunden, an die sich manche Kunden gewöhnt haben geht nicht mehr: Kunden müssen neu erzogen werden
➢ Kosten über die Frachttabelle sind geringer als bei eigener Ausfuhr
➢ Teilnehmende Händler mit z.B. 5.000 m³, bei denen der nächste TkW das Aus bedeutet, können weiter machen.
➢ Das System kann ein Einstieg in eine weitere Zusammenarbeit oder Fusion sein.
➢ Das System eignet hervorragend, weitere Unternehmen in die Kooperation aufzunehmen,
➢ bzw. anderer kleine Händler, die keine Zukunftsperspektive haben an die Gesellschaft zu binden und zu übernehmen.
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mit weiteren enthaltenen Punkten:
- Prozedere Unternehmenszukauf
- Unterstützung durch die Kanzlei Schäfer・Valerio und Schäfer – Unternehmensvermittlungen
- Prozedere Unternehmensverkauf
